+++ 20 Jahre Jugend & Showband - Jubiläumswochenende am 26. + 27.10.2018 - nähere Infos unter News +++
Castellum Music & Show e.V.

Der Anfang

In den Räumen der ,,Musikzug und Showband” der Mainz-Kasteler Jocus-Garde fanden sich immer mehr im Jahre 1997 vereinzelnde Kinder und Jugendliche wieder, die viel Interesse an der Musik zeigten und oft auch mal an verschiedenen Instrumenten übten. Die Mitglieder der ,,Musikzug und Showband“ hatten Gefallen daran gefunden und unterstützten ihre Schützlinge, wie sie nur konnten. Und so leiteten die aktiven Musiker Tanja Bärtsch, Annette Meier, Myrko Nordmann und Michael Pülsinger anfangs die Übungsstunden in den Räumlichkeiten der Reduit.

 

Die Gründung der Jugend-Showband 1998

Die Anzahl der Kinder und Jugendlichen wuchs schnell heran und dies führte dazu, dass Tanja Bärtsch und Harald Kauth bei einem Essen am 2. Weihnachtstag 1997 eine hervorragende Idee erschufen. Um die Kinder und Jugendlichen zu halten und weiterhin für Nachwuchs für die große Band zu sorgen, wollte man die ,,Jugend-Showband“ gründen. Rasch fand man unter den aktiven Musikern Mitstreiter, die sich zur Verfügung stellten die musikalische Ausbildung zu übernehmen. Hier möchte man nun die Namen derer nennen, die mit ihrem Engagement vor allem am Anfang die Gründung der Jugend-Showband unterstützten: Tanja Bärtsch, Helmut Engelhardt, Marion Erben, Harald Kauth, Josef Kübler, Annette Meier, Myrko Nordmann und Michael Pülsinger.
Schnell hatte sich die Idee verbreitet und so fanden sich immer mehr Kinder und Jugendliche in der Reduit wieder. Deshalb konnte Harald Kauth schon im Sommer 1998 dem Gardepräsidium mitteilen, dass man nun fest entschlossen war eine Jugendband ins Leben zu rufen.

Und da das Präsidium mit Freude seine Zustimmung aussprach, konnte man schon im Oktober 1998 verkünden, dass die ,,Jugend-Showband der Mainz-Kasteler Jocus-Garde 1889 e.V.“ gegründet ist.


Genau neunundzwanzig Kinder und Jugendliche nahmen an der ersten Gesamtprobe im Oktober 1998 teil und wurden somit von einer hervorragenden Idee zu einer zukunftsweisenden Verwirklichung.

 

Der erste Auftritt / Fastnachtskampagne 1999

Um den Kindern und Jugendlichen ermöglichen zu können an Auftritten teilzunehmen, mussten man natürlich eigene Instrumente anschaffen. Zum Glück konnte der ,,Musikzug und Showband“ nicht mehr benötigte Instrumente an die Kleinen abtreten und so musste man nur noch einen geringeren Teil käuflich erwerben.

Nun konnte man sich intensiv mit dem Vorbereiten für den ersten Bühnenauftritt beschäftigen. Dieser sollte bereits in der folgenden Fastnachtskampagne erfolgen und so war Eile geboten. Mit jeder Menge Geduld der Ausbilder und Ausdauer der jungen Musiker schaffte man es relativ schnell alle Instrumente in ein Ganzes zusammenzuführen.

Und so näher der Termin rückte, um so mehr musste man auf die Details achten. Die Treppen in den Gemäuern der Reduit wurden zum üben für den Ein- und Ausmarsch genutzt, damit auch keiner bei Hindernissen den Gleichschritt verlor. Und so kam endlich der Tag der Premiere!

Am 13. Januar 1999 trat die Jugend-Showband zum ersten Mal in die Öffentlichkeit. Der Sitzungspräsident bei der Senioren- Fastnachtssitzung des Sozialamtes der Landeshauptstadt Wiesbaden gab dann die Bühne frei. Unter begeisterten Applaus, angeführt von ihrem damals erst elf Jahre alten Stabführer Florian Neumann, marschierte man auf die Bühne und spielte die Stücke ,,Samba de Janeiro“ und ,,So ein Tag“.

Danach war bei allen zu spüren, dass die bis dahin geleisteten Proben seinen Lohn gefunden hatten und dadurch auch viel mehr Ansporn für die Zukunft hervortrat.

Weitere mit viel Applaus bedachte Bühnenauftritte folgten in dieser Kampagne und so war wohl das erste Fastnacht immer noch das schönste.

 

Ein neues Ziel / Auftritt im Holiday Park

Nach der ersten und erfolgreichen Fastnachtskampagne hatten die Ausbilder ein neues Ziel vor Augen und zwar an der kommenden Rheinland-Pfalz-Meisterschaft in Mayen/Eifel anzutreten. Harald Kauth und die Betreuer um ihn herum stießen mit ihrem Vorhaben bei den Kindern und Jugendlichen voll ins Schwarze und so begann ein wochenlanges und intensives Vorbereiten auf die Teilnahme an der Meisterschaft im Herbst 1999.


Rasch wurden zwei Musik- und ein Einspielungsstück ausgewählt, welche wöchentlich in zwei Proben erlernt wurden. Alle Details mussten immer wieder verfeinert, verändert oder neu geprobt werden, was viel Geduld und Ausdauer von beiden Seiten verlangte. Doch trotz allem sah jeder dem näher kommenden Termin mit Freude und Begeisterung entgegen.

Niemand wollte wirklich mit Gardeuniform auf die Bühne gehen und deswegen musste eine Showkleidung her. Doch dieses Problem konnte zum Glück gelöst werden, indem unsere liebe und reizende Anni Ammann bei jedem Kind und Jugendlichen Maß nahm und in wochenlanger Arbeit Hemden aus blaugelben Stoff und schwarze Hosen nähte. Hierfür noch mal vielen Dank!


Mittendrin wurde die Jugend-Showband in den Holiday Park nach Haßloch geladen. Am 06. Juni 1999 fuhr man mit allen Betreuern und einer Anzahl von Eltern mit einem Reisebus in den großen Freizeitpark. Es war ein fantastisches Erlebnis für die Kinder und Jugendliche, vor allem weil man sich nach dem Auftritt noch eine ganze Weile im Freizeitpark aufhalten und verschiedene Fahrgeräte ausprobieren konnte.

 

Rheinland-Pfalz-Meisterschaft 1999 in Mayen/Eifel


Nun war die Zeit vorbei, die Rheinland-Pfalz-Meisterschaft stand bevor. Eine Autokolonne, voll gepackt mit Instrumenten und Reisetasche, machte sich am frühen Morgen des 30. Oktobers 1999 auf den Weg nach Mayen/Eifel zur Rheinland-Pfalz-Meisterschaft.

Zunächst ging es an diesem Samstag zu dem Quartier in Brodenbach, wo man die Nacht über verbringen wollte. Doch statt zu schlafen und am nächsten Morgen fit zu sein, wurde die ganze Nacht Quatsch gemacht, sodass man am nächsten Morgen schon etwas träge weiter nach Mayen fuhr.


Nachdem man sich fertig bekleidet und die Instrumente aufgebaut hatte, ging es unverzüglich in den Einspielungsraum, wo das ganze Programm noch einmal durchgespielt wurde. Dann war es endlich soweit! Angespannt, sicherlich stark nervös, aber auch hoch motiviert marschierte man um ca. 09.30 Uhr auf die Bühne in der Turnhalle von Mayen. Unter tosendem Applaus spielte man kurz ,,Samba de Janeiro“ an, folgte dann mit ,,Louie Louie“ und ,,Hang on Sloopy“.


Erleichtert, dass nichts schief ging, wartete man auf die Siegerehrung um 18.00 Uhr. Dann geschah! Was keiner geahnt hatte, wurde Gewissheit! Die Jugend-Showband der Mainz-Kasteler Jocus-Garde bekam die Goldmedaille überreicht und konnte sich von nun an Rheinland-Pfalz-Meister 1999 nennen.


Zugleich verlieh man der Jocus-Garde vom Landesverband den ,,Horst-Kerz-Gedächtnis-Preis“ für hervorragende Jugendarbeit, der mit einem Geldbetrag dotiert war.

 

Der Fanclub

Durch diesen gigantischen Erfolg an der Rheinland-Pfalz-Meisterschaft wurden vor allem die Eltern zu großen Fans ihrer Kinder. Die Freude und die neuen Kontakte an der Meisterschaft führten dazu, dass man eine Idee entwickelte einen Fanclub zu gründen. Und so geschah es auch. Die Aufgaben des Fanclubs waren es, die Jugend-Showband bei ihren Auftritten zu unterstützen und anzufeuern. Unter anderem wurde durch Mitgliedsbeiträge die Band beim Kauf von neuen Instrumenten unterstützt.


Hier möchten wir alle noch mal an die leider verstorbenen 1. Vorsitzenden des Fanclubs Ria Neumann und der Schriftführerin Bernadette Sand gedenken.


*wegen Uneinstimmigkeiten, zu denen wir später kommen, wurde der Fanclub im Jahr 2004 aufgelöst.

 

Fastnacht 2000

Bei Fastnachtsitzungen in der Kampagne 2000 war die Jugend-Showband ein gefragter Gast, vor allem wegen dem kürzlich errungenen Meisterschaftstitel. Das Repertoire wurde nun schon auf vier bis fünf Lieder erweitert und auch die ersten Showbewegungen wurden einstudiert.

Unter anderem konnte man die Kampagne gut nutzen, um für die bevorstehende Deutsche Meisterschaft zu üben, denn durch den Erfolg bei der Landesmeisterschaft war man qualifiziert für die Deutsche Meisterschaft. Und dort wollte man unbedingt hin.

 

Deutsche Meisterschaft 2000

An Pfingsten, den 10. und 11. Juni 2000, fand die Deutsche Meisterschaft des DBV (Deutscher Bundesverband der Spielmanns-, Fanfaren-, Hörner- und Musikzüge) in Spenge statt. Da man daran teilnehmen konnte und auch wollte, musste man wochenlang vorher proben. Die Zeit flog davon, doch trotzdem wollte man sich der Herausforderung stellen.

Dann kam der Freitag vor Pfingsten und zusammen mit allen Betreuern, Ausbildern und Eltern verließ man die Reduit im Reisebus Richtung Vlotho, wo man eine herrliche Unterkunft bezog. Samstags übte man noch mal eifrig das Programm und ging nach einem spaßigen Tag in die Betten, im Hinterkopf immer wieder die morgige Meisterschaft, an der man sich nur wenig Chancen ausrechnete.


Beeindruckt von allen teilnehmenden Musikzügen und dem gewaltigen Gelände, auf dem man am nächsten Morgen antraf, gingen die jungen Musiker um ca. 14.40 Uhr in den Einspielraum. Dann war es soweit! Mit Nervosität im Blut marschierte man um ca. 15.00 Uhr unter tosendem Applaus auf die Bühne. Nachdem Florian Neumann das Kommando an Harald Kauth übergab, erklangen in der Halle, scharf im Augenkontakt mit den Wertungsrichter, die Musikstücke ,,Louie Louie“, Carneval De Paris“ und ,,Hang on Sloopy“. Allesamt war dies ein gelungener Auftritt, der mit tosendem Beifall vom Publikum applaudiert wurde.


Dann begann das lange Warten auf die Siegerehrung, die um 18.00 Uhr im Festzelt stattfinden sollte. Grenzenlose Freude brach aus, als man zur Siegerehrung heranrückte und der Präsident des DBV Klaus Hafner der Jugend-Showband den Pokal überreichte und als Deutscher Meister betitelte.


Mit anderen Musikgruppen feierte man in Spenge ausgiebig den unerwarteten Erfolg, bevor es zurück nach Kastel ging, wo man freudig mit Fackeln und Bannern begrüßt wurde.

Und man kam aus der Feierstimmung nicht heraus, denn am Pfingstmontag hatten es einige wunderbare Menschen geschafft, eine Meisterschaftsfeier auf die Beine zu stellen. Die jungen Musiker wurden dort mit einer selbstgemachten Goldmedaille, einer Urkunde und einem Meisterschaftsvideo für jeden von ihnen überrascht und vor allem für ihre geleistete Arbeit belohnt. Höhepunkt war am Abend die Autokorso durch ganz Kastel, wo alle Kinder und Jugendliche auf einen Anhänger eines Traktors teilnahmen.

 

Besuch beim Oberbürgermeister von Wiesbaden


Der Erfolg der jungen Band an der Rheinland-Pfalz- und der Deutschen Meisterschaft hatte sich nun auch schon in die Landeshauptstadt von Hessen weiter getragen. So sah der Oberbürgermeister Hildebrandt Diehl sich verpflichtet, die Jugend-Showband zu sich ins Rathaus nach Wiesbaden einzuladen.


Auf den Stufen der Rathaustreppe am Schlossplatz/Wiesbaden begeisterte man nicht nur den Oberbürgermeister mit musikalischen Klängen, sondern auch das zahlreich erschienene Publikum. Danach richtete Hildebrandt Diehl seine Worte im Rathaus an alle jungen Musiker und deren Ausbilder und würdigte ihre geleistete Arbeit.


Nach einem kleinen Trunk und freundlichen Abschiedsgrüßen des Oberbürgermeisters ging es zum Schiersteiner Hafen, wo man zur Begeisterung aller Kinder und Jugendlichen mit einem Feuerwehrlöschboot auf dem Rhein zurück nach Kastel fuhr.

 

Auftritte in Bad Homburg und Saarland / Der erste Umzug

Die Erfolge sprachen sich überall herum. So konnte man im Oktober 2000 zu Auftritten in das nahe an Frankreich liegende Ludweiler/Saarland und zur ,,Großen Musikschau des Musikcorps 1960 e.V.“ nach Bad Homburg fahren und dort das Können beweisen. Dies waren erfolgreiche und fantastische Auftritte bei großen Veranstaltungen, bei denen man froh sein konnte, daran teilnehmen zu können.


Ein weiteres Ziel der Jugend-Showband und vor allem des Musikalischen Leiters Harald Kauth, war das Marschieren auf Straßen. Anfangs durfte man nur als Begleiter der ,,Musikzug und Showband“ mit marschieren, aber nicht seinem Hobby nachgehen, dabei Musik zu spielen. Dies musste sich ändern!


Ab Oktober 2000 begann man im Hof der Reduit das Erlernen des Marschierens und dabei gleichzeitig das Spielen der Musiktitel.


Und was kaum zu glauben war, aber rasch konnte die Ausbilder diese schwierige Aufgabe bewältigen, sodass man neben den ganzen Auftritten an Fastnachtssitzungen am Umzug im Februar 2001 erstmals Musik spielend durch die Straßen Kastels marschieren konnte. Und dies folgte auch bei den nächsten Umzügen.

 

Erfolg bei der Rheinland-Pfalz-Meisterschaft 2001 in Ludweiler/Saarland

Da alle zwei Jahre die Rheinland-Pfalz-Meisterschaft von einem anderen Verein ausgerichtet wird, fand diese im Jahr 2001 in Ludweiler/Saarland statt. Die Jugend-Showband wollte selbstverständlich ihren Titel verteidigen und noch etwas neues ausprobieren: an der Marschwertung teilnehmen.


Wochen vorher probte man dreimal wöchentlich in der Reduit und studierte neue Lieder, Bewegungen und einen neuen Einmarsch für den Bühnenauftritt ein. Doch vor allem strapazierten die Ausbilder und die Mitglieder der Jugend-Showband ihre Nerven mit dem exakten Gleichschritt während dem Spielen für die Marschwertung. Die Zeit verging schnell und so näherte sich der große Tag!


Am 28. Oktober 2001 war es dann soweit! Früh am Morgen fuhr man mit zwei Reisebussen nach Ludweiler, um das Projekt Titelverteidigung zu starten. Unterstützt von Eltern, Ausbildern und dem Fanclub traf man in Ludweiler an, wo man sich sofort für den Marschwettbewerb fertigmachen musste, der auf den Straßen Ludweilers ausgetragen wurde. Nervös und schwitzend, jedoch immer im Gleichschritt und exakte Töne spielend, marschierte die Jugend-Showband die engen Straßen entlang, nahm auch mal einen Autospiegel mit und war erleichtert, als es vorbei war.


Um ca. 15.00 Uhr musste man auf die Bühne in der Stadthalle zu Ludweiler antreten, um das Bühnenspiel zu beginnen. Unter dem Beifall der zahlreichen Zuschauer erklangen die Lieder ,,Muppet Show“ und ,,Go West“. Sicherlich war dies kein missglückter Versuch den Titel des Rheinland-Pfalz-Meisters zu verteidigen.


Am Abend gab es dann etwas zu feiern, womit man nicht gerechnet hatte! Die Jugend-Showband der Mainz-Kasteler Jocus-Garde von 1889 e.V. konnte sich ab sofort gleich zweimal ,,Landesmeister Rheinland-Pfalz 2001“ nennen, nämlich einmal im Bühnenspiel und in der Marschwertung.


Auf der Rückfahrt in das heimische Kastel wurde der Doppelerfolg mit allen Beteiligten unermesslich gefeiert.

 

Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft 2002 in Lindau am Harz

Der Erfolg an der Rheinland-Pfalz-Meisterschaft 2001 war der Jugend-Showband nicht zu Kopf gestiegen, allerdings wagte man sich an der Fastnachtskampagne 2002 viel mehr. So wurden Showbewegungen einstudiert und ein längeres Programm von fünf/sechs Liedern hintereinander geboten. Sowieso kam diese neue Kreation bei dem Publikum noch besser an.

Die Qualifikation für die nächste Deutsche Meisterschaft durch den Erfolg an der Rheinland-Pfalz-Meisterschaft war gegeben und so war es selbstverständlich, dass man an dieser an Pfingsten vom 17. bis 20. Mai teilnahm. Das Programm von der Rheinland-Pfalz-Meisterschaft wurde weiterhin geprobt, sodass man, mit den Vorbereitungen zufrieden, nach Lindau am Harz fahren konnte zur Deutsch Meisterschaft 2002.


Am Samstag, den 18. Mai, marschierte die Jugend-Showband so gegen 14.00 Uhr zur Eröffnungsfeier der Deutschen Meisterschaft auf den Sportplatz in Lindau. Im Anschluss daran musste man um ca. 14.30 Uhr den neu erstellten Marschparcour hinter sich bringen. Doch die mindestens zwei gespielten Musikstücke, eine 90-Grad-Drehung und eine Abrisszone hinderten die Kinder und Jugendliche nicht daran, ihre Aufgabe gekonnt zu meistern.

Man hatte sich nicht viel bei der Marschwertung erwartet, doch das man trotz allem am selbem Abend eine Silbermedaille zu gesprochen bekam, war ein riesiger Erfolg, der dazu führte, dass man mit viel mehr Mut und Begeisterung für den morgigen Tag ins Bett ging.

Am nächsten Morgen sollten die jungen Musiker schon um ca. 08.15 Uhr auf der Bühne auf der Bühne in der Stadthalle von Lindau stehen. Nach einem hervorragenden Einmarsch, dirigierte Harald Kauth nach dem Einspielungsstück die beiden Titel ,,Muppet Show“ und ,,Go West“ an, was danach von dem Publikum und dem Fanclub der Jugend-Showband bejubelt wurde.

Die Wartezeit und die Anspannung bis zur Siegerehrung um ca. 18.00 Uhr stieg ins Unermessliche. Doch umsonst hatte man sich davor gefürchtet, denn der Stadionsprecher rief klar und deutlich aus: ,,Goldmedaille und der Titel des Deutschen Meisters geht an die Jugend-Showband der Mainz-Kasteler Jocus-Garde von 1889 e.V.“.


In der Jugendherberge in Göttingen und auch noch in Kastel wurde der erneute Deutsche Meister-Titel gebührend gefeiert.

 

Schritt in die richtige Richtung / Show 2003 ,,Stomp“

Vier Jahre nach der Gründung der Jugend-Showband stellten Harald Kauth und auch die anderen Ausbilder mit Begeisterung fest, dass ihre Idee zu einer hervorragenden Band herangewachsen war, die nun drei Landesmeister-, zwei Deutsche Meister- und einen Vizedeutsche Meister-Titel mit sich trug. Nun war es Zeit noch einen Schritt in die richtige Richtung zu wagen.


Man wollte den Bühnenauftritt der Jugend-Showband völlig umwandeln, eine neue Idee einbauen, spektakuläres Aussehen erwirken und vor allem mehr Spaß haben. Wie sollte das gehen?

Moderne Outfits, statt langweilige und eintönige Showkleidung, Regentonnen, Besen und Ölfässer, statt veraltete Trommeln und Pauken, tänzerische Showeinlagen, statt das ewige Dastehen auf der Bühne und rhythmische, schwungvolle Showbewegung, passend zu den neuen Musikstücken. Das war nicht nur ein Traum, sondern er wurde Wirklichkeit!

Wochenlange harte Arbeit stand bevor, doch es lohnte sich. Die Besucher der Fastnachtssitzungen im Jahr 2003 blieben nicht mehr auf den Stühlen hocken, so begeistert waren sie von dem neuen Projekt der jungen Musiker. Die Darbietung ihres großartigen Könnens präsentierte man in der Show 2003 mit dem Motto ,,Stomp“. Die Leistung machte deutlich, dass man dem deutschen Meister würdig war.

 

Das fünfjährige Bestehen der Jugend-Showband

Im Frühling 2003 reifte eine Idee in der Reduit heran, die zunächst nicht so ihre Zustimmung bekam. Doch vor allem die Kinder und Jugendlichen fanden Gefallen daran, dass man das fünfjährige Bestehen der Jugend-Showband groß feiern wollte. Und so wurde mit viel Aufwand verbunden ein Programm für das Jubiläum vom 03. bis 05.10.2005 erstellt, womit nicht nur die Mitglieder der Jugend-Showband, sondern auch alle Fans begeistern wollte.

Mit einer Disco im Jugendzentrum in der Reduit in Mainz-Kastel eröffnete man am Freitag abend das Jubiläum der Jugend-Showband, bei der die passende Stimmung für ein Jubiläum erst so richtig aufkam.


Am nächsten Abend ging es mit dem ,,Bunten Abend“ im Mainz-Kasteler Bürgerhaus weiter. Ein gemischtes Programm, moderiert von Harald Kauth und Florian Neumann, wurde für rund 300 bis 400 Zuschauern zur Schau gestellt. Unter anderem waren Komödianten, Künstler und Musikbands vertreten. Den Abschluss machte die Band ,,Pete and Friends“ mit dem kürzlich neu entdeckten Sänger und Gewinner bei der RTL-Show ,,Teenstar“ Pierre Humphrey. Dies war besonders für die jungen Leute im Bürgerhaus ein Erlebnis, denn diese konnten sich vom dem Jungstar hinterher noch Autogramme holen.


Am Sonntag und vor allem auch der letzte Tag der Jubiläumsfeier fanden sich ca. 400 Menschen in der Sporthalle der Wilhelm-Leuschner-Schule in Mainz-Kastel wieder, um die große Musikshow zu sehen. Unter anderem präsentierte sich hier der mehrfache Deutsche Meister ,,Moderner Spielmanns- und Fanfarenzug Retzbach“, die Musik- und Showband des Fanfarencorps Königstein/Ts.“ und der ,,Moderne Musikzug Rheingold“ aus Mainz. Ebenfalls gratulierten auch der ,,Drumcorp und Showmarionetten Herborn“, die ,,Musik- und Showband Main-Brass“ und die Tanzgruppe ,,Dance for Fans“ der Tanzschule Willius-Senzer aus Mainz mit ihrem Können der Jugend-Showband zum Fünfjährigen.


Unter tosendem Beifall beendete das Geburtstagskind und die ,,Musikzug und Showband der Mainz-Kasteler Jocus-Garde von 1889 e.V.“ mit ihren Auftritten die gelungene Musikshow und das Jubiläum.

 

Dreifacher Rheinland-Pfalz-Meister 2003

Auch wenn die Jugend-Showband viel zu feiern in diesem Jahr hatte, vergaß man trotzdem nicht die Titelverteidigung der beiden Landesmeistertitel. Und so musste man den ganzen Sommer über für die Rheinland-Pfalz-Meisterschaft am 25. und 26. Oktober 2003 aufmerksam proben. Doch diesmal war etwas neu: Man wollte nicht nur zweimal antreten, sondern gleich dreimal. Zusammen mit dem ,,Modernen Musikzug Rheingold Mainz“ wollte man das ,,Projekt 2003“ ins Leben rufen. Allerdings konnte man dafür nur einmal zusammen üben.

Zum Glück für die Jugend-Showband war, dass die Landesmeisterschaft auf der anderen Rheinseite in Mainz-Drais ausgetragen wurde und man so nur einen kurzen Reiseweg hatte, den man am Samstag mit recht guter Laune bestritt. Nach der Eröffnung begann um 17.00 Uhr unter windigen Bedingungen der Marschwettbewerb. Auf der Sportanlage in Drais marschierten die Kinder und Jugendlichen mit großer Anspannung den Parcour entlang, hörten alle gleichzeitig beim Abriss auf zu musizieren und gingen erleichtert wieder vom Feld herunter.

Mit Nervosität in den Adern fieberte man am selben Abend der Siegerehrung entgegen und zur Freude aller wurde der Jugend-Showband die Goldmedaille und der ,,Landesmeister Rheinland-Pfalz 2003“ übergeben.


Am nächsten Morgen ging es erneut nach Drais, um den Bühneauftritt und das ,,Projekt 2003“ zu absolvieren. Um ca. 14.00 Uhr marschierte man mit gewohnter Anspannung auf die Bühne der Draiser Halle und präsentierte die vortrefflichen Musikstücker ,,The lion sleeps tonight“ und Heal the world“.


Der Applaus des Publikums hatte keine Grenze, genau wie die erleichterte Freude der Mitglieder der Jugend-Showband. Jeder hatte sein bestes gegeben und war mit sich zufrieden.

Dann war der zweite Teil des Tages am Programm: Um ca. 15.30 Uhr marschierten rund sechzig Musiker auf die Bühne in der Draiser Halle. Der Versuch ,,Projekt 2003“ zusammen mit dem ,,Modernen Musikzug Rheingold Mainz“ hatte begonnen. Auch wenn man nur einmal zuvor gemeinsam geprobt hatte, konnte man die beeindruckenden Lieder ,,Louie Louie“ und ,,Smoke on the Water“ für das applaudierende Publikum erklingen lassen.

Sicherlich war die Anspannung bis zur Siegerehrung wie immer unermesslich, aber man konnte sich gut ablenken, in dem man für das Publikum die aktuelle Show ,,Stomp“ präsentierte. Grenzelose Begeisterung unter den zuschauern hatte zur Folge, dass das Gebäude bebte und niemand mehr auf den Stühlen saß.


Danach ging es zur Siegerehrung. Natürlich hatte man das Publikum auf seiner Seite gezogen, doch wie es mit den Wertungsrichtern stand, war völlig unklar. Dann trat der Vorsitzende des LSW nach vorne und verkündete: ,,Goldmedaille und Landesmeister Rheinland-Pfalz 2003 in der Kategorie ,,Blechbläser mit Ventilen“ für die ,,Jugend-Showband der Mainz-Kasteler Jocus-Garde von 1889“!“


Und an einem Platz in der Halle brach grenzenloser Jubel aus. Man hatte den Titeln verteidigen können.


Doch dann kam etwas, was auch keiner erwartet hatte: Man überreichte der Jugend-Showband und dem ,,Modernen Musikzug Rheingold Mainz“ die Goldmedaille in der Sonderklasse und den Landesmeister Rheinland-Pfalz 2003.


Nun gab es nicht nur etwas zu feiern, sondern man konnte auch eine neue Freundschaft unter zwei Vereinen begießen. Zusammen bejubelte man den Erfolg mehrere Stunden lang und war mit sich selbst stark zufrieden.

 

Die Show 2004 ,,Blues Brothers“

Die Fastnachtkampagne 2004 rückte immer näher und so musste endlich etwas für das neue Showprogramm getan werden. Ein Motto wurde rasch gefunden: Blues Brothers. Dazu brauchte man Bewegungen, Tänze und natürlich die passende Showkleidung, hierfür war dominierend die Farbe Schwarz.


Nach etlichen Proben in den Räumen in der Reduit fuhr die ganze Truppe vom 09. bis 11.01.2004 zu einem Übungswochenende zu dem Vereinsheim des ,,Fanfarencorps Königstein“. Hier wurde die neue Show Tag und Nacht geprobt, sodass man mit einem zufriedenem Ergebnis zurück nach Kastel fahren konnte.


Am 17.01.2004 erlebte die Jugend-Showband den ersten Auftritt mit der neuen Show auf der Fastnachtssitzung des GCC im Gustavsburger Bürgerhaus. Die Begeisterung der Zuschauer hatte keine Grenzen, genau wie die von den folgenden Auftritten mit der Show 2004.

 

Trennung von der Mainz-Kasteler Jocus-Garde

Die Jugend-Showband der Mainz-Kasteler Jocus-Garde hatte bis zum Frühjahr 2004 zwei Titel als Deutscher Meister und insgesamt sechs Titel als Rheinland-Pfalz-Meister erspielt. Dieser Erfolg brachte nicht nur Freude, sondern auch Unstimmigkeiten im eigenen Verein. Sicherlich war die Jugend-Showband das Highlight der Jocus-Garde, aber wenn noch persönliche Differenzen dazu kommen, führt dies zu unvermeidlichen Diskussionen.


Da man sich auf beiden Seiten nicht einigen konnte, entschlossen Harald Kauth und eine Vielzahl von Kindern und Jugendlichen sich zur Trennung von der Jocus-Garde.


Die Teilnahme am Rosenmontagsumzug am 23.02.2004 in Mainz war der letzte Auftritt der Jugend-Showband unter dem Dach der Mainz-Kasteler Jocus-Garde.

 

Die Gründung von Castellum Music & Show e.V.

Durch die Trennung von der Jocus-Garde gab es erst mal für die Kinder und Jugendlichen keine Möglichkeit zu proben. Deswegen wollte man der Jugend-Showband (das Original) wieder einen Verein geben, mit dem sie zusammen wieder von vorne anfangen konnte.


So gründete man am 06. März 2004 im Beisein von 31 Kindern und Jugendlichen, sowie 56 Erwachsenen im Brauhaus Kastel einen neuen Verein namens ,,Castellum Music & Show e.V. Mainz-Kastel“. Schon am ersten Tag konnte man 106 Mitglieder aufweisen.


Der Verein CMS konnte für die Jugend-Showband sofort einen neuen Proberaum suchen, nämlich die Gustav-Stresemann-Schule in Mainz-Kastel, hierfür noch mal vielen Dank.

 

Deutsche Meisterschaft 2004

Die nächste Zielsetzung für die Jugend-Showband mit ihrem neuen Verein war die kommende Deutsche Meisterschaft auf der anderen Rheinseite in Mainz. Auch wenn man die errungenen Titel nicht verteidigen konnte, da man diese unter einem anderen Vereinsnamen erspielt hatte, wollte man trotzdem die Chance nutzten in der Gästeklasse anzutreten.


Wie bei jeder Meisterschaft zuvor wurde hart geprobt. Man suchte sich nicht gerade die einfachsten Musikstücke aus, doch trotzdem war man sich sicher, dass man die Höchstleistung erbrachte. Aber nicht nur für das Bühnenspiel, sondern auch Marschieren und das Projekt 2003 standen auf dem Programm.


Am 29. Mai 2004 ging es gegen Mittag mit Pkws nach Mainz zum Universitätsstadion und nach der Eröffnung, musste man sich um ca. 15.15 Uhr für die Marschwertung bereit machen. Dann war es soweit weit. Man musste den Parcour entlang marschieren und dabei präsentierte man die Stücke ,,Go West“ und ,,Choop-Choop-Song“. Sicherlich lief nicht alles reibungslos, aber trotzdem hatte man sein bestes gegeben.


Das lange Warten trat wie immer auf die Bildfläche. Doch um ca. 18.00 Uhr war endlich die Zeit für die Siegerehrung gekommen. Man marschierte mit allen angetreten Musikzügen auf den Rasen und lauschte angespannt den Worten des Moderators. Dann geschah das Unfassbare: Man übergab der Jugend-Showband von Castellum Music & Show e.V. Mainz-Kastel die Goldmedaille. Dies war ein Ergebnis, womit man nicht gerechnet hatte und vor allem, was man noch nie zuvor erreicht hatte.


Am nächsten Morgen ging es schon früh mit gewohnt guter Laune auf die andere Rheinseite zum Kurfürstlichen Schloss Mainz. Schon um 07.20 Uhr musste man in den Einspielraum, um daraufhin um 08.00 Uhr bereit für das Bühnenspiel zu sein. So marschierte man, angeführt von der Schlaggruppe, auf die Bühne und präsentierte das fetzige Lied ,,Ballistic Brass“ und das langsame Stück ,,We are the World“. Sichtlich erleichtert ging man unter dem tosendem Beifall des Publikums danach von der Bühne und war mit sich selber zufrieden.


Gegen Mittag ging man zusammen mit dem ,,Modernen Musikzug Rheingold Mainz“ auf die Bühne im Kurfürstlichen Schloss, um das Projekt 2003 zu präsentieren und hier um den Deutschen Meister-Titel zu ringen. Wie schon bei der Rheinland-Pfalz-Meisterschaft trat hier wider mit den selben Musikstücken an und konnte die Zuschauer mit diesem einmaligen Auftritt auf der Deutschen Meisterschaft in den Bann ziehen.


Am Abend zeigte die Jugend-Showband auf dem Domplatz dem zahlreich erschienenen Publikum ihre aktuelle Show 2004 ,,Blues Brothers“ und brachte selbst die Domspitze dabei zum Wackeln.


Nach dem erfolgreichen Auftritt traten alle teilnehmenden Musikzüge zur Siegerehrung auf dem Domplatz an. Es war wohl der freudigste Moment seit der Trennung und der Gründung des neuen Vereins, als der Moderator der Jugend-Showband für ihr Bühnenspiel die Goldmedaille mit der Tageshöchstpunktzahl überreichte. Aber genau so schön war es, die Silbermedaille für das Projekt 2003 zusammen mit Rheingold entgegen zu nehmen.


Dieses Wochenende zeigte den jungen Musikern, dass sie es immer noch drauf hatten. 2 x Gold und 1 x Silber war ein großartiger Erfolg, den sich keiner mehr erhofft hatte.

 

Umzug in Frankreich

Die närrischen Tage mit ihren Höhepunkten waren schon mehr als zwölf Wochen vorbei, als man zum ersten Mal im Juni 2004 nach Frankreich fuhr. Die Jugend-Showband staunte nicht schlecht, als man die belebte und kleine Parade sah. Man konnte die Zuschauer am Straßenrand begeistern, den hüftschwingenden Afrikanerin zu sehen und zugleich eine neues Land kennenlernen: Frankreich.


Dies war ein Erlebnis, was keiner so schnell vergaß. So wurde man am Nikolaus-Tag noch einmal nach Frankreich geladen und konnte wiederum miterleben, wie die Franzosen diesen Tag feierten. Im April geriet abermals in eine Parade, eine Karnevalsparade mitten im April.

 

Großer Preis von Wiesbaden

Am 11. und 12.09.2004 wurde von dem ,,Modernen Musikzug der Wiesbadener Prinzengarde“ zum Großen Preis nach Wiesbaden geladen. Die Jugend-Showband nahm, da man das Programm von der Deutschen Meisterschaft schon kannte, daran teil und wollte abwarten, wie man abschnitt.


Am Samstag machte man sich auf den Weg ins Europaviertel in Wiesbaden, um auf dem satten Grün des Camp-Lindsey-Rasens den Marschwettbewerb zu absolvieren. An diesem Tag sicherte sich die Jugend-Showband mit ihrem Lauf an dem Parcour den ersten Platz in der Juniorenklasse.


Am nächsten Tag fuhr man mit einem guten Gefühl wieder nach Wiesbaden, um an der Bühnenwertung teilzunehmen. Erst trat man alleine auf und präsentierte unter tosendem Applaus das selbe Programm wie an der Deutschen Meisterschaft. Und genau wie bei dem Bühnenspiel wurde man auch beim Projekt 2003 bejubelt und gefeiert.


Gegen Abend ging es mit allen teilnehmenden Musikzügen in die Halle des Camp Lindsey zur Siegerehrung. Dann kam die große Überraschung: Nicht nur die zwei Goldmedaillen für das Bühnenspiel und das Projekt 2003 konnte man mit nach Hause nehmen, sondern auch den Wanderpokal, da man beim Bühnespiel, genau wie der ,,Musikverein Wiesbaden-Nordenstadt“, die Tageshöchstpunktzahl erreicht. Der Schirmherr Oberbürgermeister Hildebrand Diehl übergab dem Stabführer Harald Kauth und dem ,,Musikverein Nordenstadt“ den Wanderpokal des Großen Preises von Wiesbaden, der ein Jahr zu Nordenstadt und ein Jahr zur Jugend-Showband ging.


Am Abend wurde auf den Erfolg noch kräftig im Stammhaus der Jugend-Showband angestoßen.

 

Die neue Show für das Jahr 2005 ,,Zurück in die Zukunft“

Es ging wieder mal auf Fastnacht zu und man wollte wieder mit einer extravaganten Show auf den Sitzungen glänzen. So wurde neue Lieder geschrieben, neue Showeffekten überlegt und vor allem dazu ein passender Name gefunden: Zurück in die Zukunft.


Nebenbei schneiderten Anni Ammann und viele helfende Frauen des Vereins neue Uniformen in den Farben des Logos der Jugend-Showband: Schwarz und Gelb. Hierfür vielen Dank noch mal! Am 11. November 2004 hatte die Uniform Premiere vor dem Cafe Maldaner in Wiesbaden.

Damit tatkräftig für die neue Show üben konnte, fuhr man vom 10. bis 12. Dezember auf ein Übungswochenende, wie schon für die letzte Show, nach Königstein. Hier wurde wieder Tag und Nacht geprobt, Tänze einstudiert und zukunftsreiche Ideen entwickelt. Mit einer fertiggestellten Show fuhr man am 12. Januar mit sich selber zufrieden zurück nach Kastel und feilte dort noch mal ein paar Details.


Am 05. Januar 2005 war es dann soweit, die Jugend-Showband musste im Kostheimer Bürgerhaus bei einer Fastnachtssitzung ihre neue Show präsentieren. Die Kinder und Jugendlichen wurden wie schon viele Male zuvor von Begeisterungsstürmen überschüttet. Gelungen war gar kein Ausdruck!


Viele erfolgreiche Auftritte mit der Show 2005 folgten noch in diesem Jahr und ohne das man sich selber Loben will, gab es keinen Auftritt, wo nicht so herzlich applaudiert wurde.


Ebenfalls wollte man an der Fastnachtskampagne 2005 teilhaben und so organisierte der CMS mit Erfolg die 1. Pinguinsitzung am 28. Januar 2005 in der Aula der Gustav-Stresemann-Schule.

 

Hessenmeisterschaft in der Heimatstadt Mainz-Kastel

Der MSVH (Musik & Show Verband Hessen) wollte an Pfingsten 2005 die erste Hessen-Meisterschaft und den ersten Südwestdeutschen Tanzsportpokal austragen. Die Ausrichtung dieses Events vergab man dem CMS, was zur Folge hatte, dass diese Meisterschaft auch in Mainz-Kastel stattfinden musste.


Über Wochen arbeitete man mit verschiedenen Ausschüssen mit Mitgliedern des CMS und des MSVH zusammen und entwickelte ein Grundrezept, um so ein Event zu veranstalten. So organisierte man für diese beiden Tage Essen, Trinken, Kuchen, ein Programm für Kinder und vor allem einen geeigneten Ort: die ilhelm-Leuschner-Schule und das 06er Stadion in Mainz-Kastel.

Doch während der ganzen Vorbereitung durfte man eins nicht vergessen, selbst für die Teilnahme an dem Bühnen- und Marschwettbewerb zu proben.


Am 14. Mai 2005 war es dann soweit. Der große Tag stand bevor und alles war bereit. Auch wenn es am Mittag regnete, wurde das KV-Stadion gut besucht. Die Jugend-Showband marschierte den Parcour bei strömenden Regen recht nervös entlang. Sicher funktionierte nicht alles, doch trotzdem war man danach mit sich selbst zufrieden.


Danach ging es zurück zu der Turnhalle, in der die Siegerehrung stattfinden sollte. Es marschierten alle teilnehmenden Musikzüge und auch alle Tanzgruppen, die schon mit Anspannung auf den folgenden Tanzsportpokal warteten.


Doch dies war der Jugend-Showband erst mal egal, denn die Freude war groß, als der Moderator Jürgen Uhrig ihnen die Goldmedaille und den Titel des Hessischen Meisters in der Marschwertung übergab. Der folgende Tanzsportpokal wurde von den Kindern und Jugendlichen mit Begeisterung betrachtet.


Am nächsten Morgen musste man von Anfang an auf dem Gelände der Schule bereitstehen, um die ankommenden Musikzüge einzuweisen. Um ca. 10.20 Uhr ging es in den Einspielraum, wo man noch mal kurz das Programm probte. Dann war es soweit: Um ca. 10.40 Uhr marschierte die Jugend-Showband, angeführt von ihrem Stabführer Harald Kauth, auf die Bühne in der Turnhalle der Wilhelm-Leuschner-Schule und präsentierte die Musikstücke ,,Jump“ und ,,The Show must go on“. Das Publikum war begeistert von der Darbietung der Kinder und Jugendliche und spiegelte dies im Applaus wieder.


Erleichtert von ihrem ersten Auftritt ging die Jugend-Showband um ca. 14.00 Uhr zusammen mit dem ,,Modernen Musikzug Rheingold Mainz“ auf die Bühne und präsentierte das Projekt 2003 mit zwei neuen Liedern ,,The magnificent Seven“ und ,,Oye como va“. Auch hier konnte man die Zuschauer in seinen Bann ziehen.


Am Abend begab man sich gutgelaunt zur Siegerehrung, spielte die Nationalhymne und wartete auf die Vergabe der Titel. Und zur Freude aller Anwesenden konnte man für das Bühnenspiel und für das Projekt 2003 die Goldmedaille mitnehmen. Allerdings bekam man nur beim Bühnenspiel den Titel des Hessischen Meisters. Doch trotz allem war man stolz auf dieses Ergebnis, da man doch durch die Ausrichtung wenig Zeit gehabt hatte, zu üben.


Dies war für alle eine gelungene Veranstaltung, bei der man zwei Hessische- Meistertitel ergattern konnte.

 

Hessentag 2005 in Weilburg

Im Sommer 2005 bekam man zum wiederholten Male eine Einladung zur Teilnahme an dem Umzug am Hessentag. In der diesmaligen Stadt Weilburg begeisterte die Jugend-Showband das Publikum und glänzte mit hervorragenden Showeinlagen vor der Kamera. Dies war für alle wieder Spaß pur, auch wenn das sonnige Wetter schon anstrengte.

 

World Music Contest 2005 in Kerkrade/Niederlande

Alle vier Jahren treffen sich qualifizierte Musikgruppen aus allen Kontinenten im Wettstreit über vier Wochen um den Weltmeistertitel in Kerkrade/Niederlande. Von über tausend Bewerbungen wurden 280 Bands eingeladen, darunter auch die Jugend-Showband Castellum Music & Show e.V., die sich durch ihre Erfolge auf Bundes- und Landesebene hierfür qualifizierte.

Unter dem Motto ,,Dabei sein ist alles!“ übte man wochenlang eine Marschshow, probte diese auf Sportplätzen und feilte alles in Detail genau. Dies war nicht nur eine Anstrengung für die Kinder und Jugendlichen, sondern auch für die Ausbilder, die mit viel Mühe ihren Schützlingen beibrachten während des Musizieren und Marschieren Showbewegungen zu benutzen.

So ging ein Traum in Erfüllung: Am Freitag, den 15. Juni 2005, ging es mit zwei Bussen mit 42 Musikern, 11 Musiker der Ersatzmannschaft und 81 Fans nach Werth bei Eschweiler in der Nähe der niederländischen Grenze. Noch am selben Abend wurde in dem Ort die Hauptstraße zum Übungsplatz erklärt und kurzer Hand der Durchgangsverkehr umgeleitet. Die Anspannung an sich war die ganze Nacht zu spüren, sodass man kaum ein Auge zu machen konnte.

Am nächsten Morgen setzte man sich schon sehr früh in das 30 Kilometer entfernte Kerkrade in Bewegung. Dort angekommen wurde die Mannschaft mit letzten Anweisungen von ihrem Stabführer Harald Kauth und musikalischen Leiter Florian Neumann auf das große Ereignis vorbereitet. Mit Herzklopfen und weichen Knien marschierte man dann in ein imposantes Stadion ein, welches eine überwältigende Atmosphäre bot. Als man pünktlich um 12.33 Uhr über die Rasenfläche marschierte, war von der Nervosität nichts mehr zu spüren. Nach wenigen Augenblicken konnte die Jugend-Showband das Publikum in ihren bann ziehen. Mit ihrem Temperament und ausgefeilten Showeinlagen brachte man die Zuschauer zu Begeisterungsstürmen. Trotz kleiner Patzer war man sich zufrieden und freute sich tierisch.

Danach trat die lange Zeit des Wartens ein, die mit einem Besuch beim Burger King überbrückt wurde. Um 18.00 Uhr war es dann soweit. Man marschierte in das Stadion zur Siegehrehrung ein. Der Sprecher machte daraufhin dem Publikum deutlich, dass trotz Punktabzüge die Jugend-Showband eine hervorragende Leistung erbracht hatte, die mit der Silbermedaille belohnt wurde. Dies hatte zur Folge, dass auf den Rängen tosender Jubel ausbrach. Der Blick ins Publikum ließ keine Zweifel offen: Die Jugend-Showband ist der Meister der Herzen.


Die anschließende Siegesfeier fand bei der Northberger burgwache statt. Die Beigeisterung der Jugendlichen spiegelte sich in einer zweistündigen Darbietung ihres Könnens wieder. Die Feier ging bis spät in die Nacht. Am nächsten Morgen fuhr man mit einem guten Gefühl zurück nach Kastel.

 

Ausflug nach Luxemburg

Nach den Kulturtagen und einen Tag nach dem 100 Jährigen Bestehen des Roten Kreuzes machte sich die Jugend-Showband am 11. September 2005 zusammen mit den Schwarzen Husaren aus Mainz auf den Weg zu einem Umzug beim größten Weinlesefest in Luxemburg nach Grevenmacher.


Vom Platzkonzert zum Platzregen, der den ganzen Umzug anhielt und die Musiker bis auf die Unterhose durchnässte. Aber man wäre nicht die Jugend-Showband, wenn man sich von so etwas unterkriegen lassen würde. Die wurde ständig auf Trapp gehalten und mit ihrer Musik und Showeinlagen ließ man auch die Zuschauer am Straßenrand vergessen. Es war ein Erfolg, denn man konnte zugleich neue Kontakte knüpfen und erhielt aus anderen Nachbarländern, wie Belgien, Einladungen.

 

Rheinland-Pfalz Meisterschaft 2005

Die Rheinland-Pfalz-Meisterschaft des Landesverband für Spielmannswesen Rheinland-Pfalz e.V. stand wieder bevor. Diesmal war aber alles anders. Durch die Gründung des Hessischen Landesverbandes (MSVH) und der ersten Hessischen Landesmeisterschaft 2005, wo die Jugend-Showband sich längst für die kommenden Deutschen Meisterschaften qualifiziert hatte, war der Drang zur Rheinland-Pfalz-Meisterschaft zu gehen wesentlich kleiner geworden, denn immerhin trat man nur noch in der Gästeklasse an. Doch trotz allem wollte man daran teilnehmen.

So machte man sich am Morgen des 22. Oktobers 2005 auf den Weg nach Stadecken-Elsheim zur Rheinland-Pfalz-Meisterschaft. Und es war wirklich etwas anders, denn weder hatte man vorher die Zeit genutzt, um richtig zu proben, noch darauf vertraut, Anfänger lieber nicht mitspielen zu lassen. Der Tag X stand unter keinem guten Omen.
Samstags war die Marsch- und nun auch die Tattoowertung an der Reihe. Sicherlich war man ein wenig nervös, als man ca. 20 Minuten auf dem Aufstellungsplatz warten musste, bevor man den Parcour bestreiten konnte. Und sicher waren einige Patzer drin, aber was soll’s, dachte man sich, es ist nicht mehr wichtig. Dagegen machte man bei der Tattoo- und Showbewertung eine recht gute Figur.

Als die Siegerehrung näher rückte und man in das ziemlich beengte Festzelt einmarschierte, wollte man alles ein wenig lockere angehen und vor allem sehen. Das man letztendlich an diesem Tag eine Silbermedaille in der Marschwertung und eine Goldmedaille in der Tattoo- und Showwertung errang, war natürlich doch ein Punkt zur Freude.
Am Sonntag, den 23. Oktober 2005, war man morgens in der Festhalle Elsheim mit der Bühnenwertung an der Reihe, die nicht ganz so gut herüberkam, wie das Projekt 2003 zusammen mit dem Modernern Musikzug Rheingold Mainz. Doch trotz allem gab es Grund zu feiern, denn unter solchen Umständen für die Bühnenwertung eine Silbermedaille und für das Projekt 2003 sogar eine Goldmedaille zu ergattern, machte Mut für die kommende Deutsche Meisterschaft.


Im Großen und Ganzen konnte man mit dem Resultat zufrieden sein und Spaß hat es alles wieder gemacht.

 

"No-Name Show 2006" / Fastnachtskampagne 2006

Nach einem anstrengenden Jahr mit Meisterschaften stand nun wieder die Fastnachts-kampagne 2006 vor der Tür. Natürlich wollte man auch in diesem Jahr eine Bühnenshow auf die Beine stellen und so wählte man sorgfältig Lieder aus, werkelte an Showeinlagen und fuhr letztendlich wieder auf ein Übungswochenende, um die ganzen Ideen zu verpacken. Die Show war perfekt, nur unter welchem Motto sie stand, war unklar, denn wie sollte man eine Show, die Querbeet alles beinhaltete, nennen? Diese Show hatte keinen Namen und so entstand das Werk „No-Name Show 2006“. Auch ohne richtigen Namen kam die Show beim ersten Auftritt am 06. Januar 2006 im Gutshaus Scherbaum an und wurde ein weiteres Highlight der Jugend-Showband.


Auch den Rest der Fastnachtkampagne brachte man gut hinter sich. Es folgten viele Showauftritte, aber auch bei vier Fastnachtsumzüge, wie den Rosenmontagsumzug in Mainz oder den Umzug in AKK, marschierten die Band und weitere Abteilungen des Vereins mit und sorgte für heiden Spaß.

 

Dreifacher Deutscher Meister 2006

2006 war das Jahr der Deutschen Meisterschaft der Spielmanns-, Fanfaren-, Hörner- und Musikzüge. Diesmal hatte man eine neue Kategorie dazugenommen, die Freie Klasse-D, an der die Schlaggruppe jeder einzelnen Bands sich behaupten konnten. Und dies ließ sich die Drumline der JSB nicht zweimal sagen und meldeten sich dafür an. Schwierig würde es werden. Sicher man hatte man Bühnen- und Parcourerfahrung, auch auf Meisterschaften, aber diesmal waren viele Frischlinge dabei, die zuvor nie auf einer Meisterschaft gespielt hatten und zwei Kategorien (Tattoo/Marsch und Freie Klasse-D) kamen neu auf die Band zu. Trotz allem wollte man sich dieser Herausforderung stellen und hart dafür proben, was auch geschah, denn nur allein für die Feldshow trat man wieder zu einem Übungswochenende an.


Am 02.06.2006 traf sich die Jugend-Showband an der Gustav-Stresemann-Schule und fuhr mit dem Bus Richtung Meinerzhagen los. In Meinerzhagen angekommen, wurde rasch die Jugendherberge bezogen. Nach kurzer Probe hieß es für alle Musiker ,,ab ins Bett“.


Nach kurzer Probe wollte man sich am Samstag Morgen auf den Weg zum Stadion machen, in dem an diesem Mittag die Marsch- und Tattoo/Show Wertung stattfand. Als Auftakt marschierten alle Vereine, die an diesem Tag an der Wertung teilnahmen, auf den Platz. Nach ein paar Grußworten und dem Eid der Spielleute, sowie dem der Wertungsrichter, ging es um 12.40 Uhr endlich los. Als erste Starter marschierte die Jugend-Showband den Parcour unter Applaus und großem Jubel ihrer mitgereisten Fans. Um 14.50 Uhr war es dann soweit, die Tattoo/Show Wertung stand an. Dass der direkte Konkurrent unmittelbar vorher an der Reihe gewesen und man auch noch nie in dieser Klasse bei einer Deutschen Meisterschaft angetreten war, sorgte dafür, dass es einem mulmig ums Herz wurde. Doch die Jugend-Showband zog ihr Programm, das mit einigen Tanzelementen, sowie einer Gesangseinlage bestückt ist, durch und durfte wiederum unter großem Applaus den Platz verlassen. Am späten Nachmittag hieß es dann: Antreten zur Siegerehrung! Gespannt auf das nun Kommende betrat die Jugend-Showband den Rasen des Stadions. Klasse Marsch Junioren: Silbermedaille! Es herrschte Schweigen bei den Musikern, keine Freudenausbrüche, aber trotz allem klatschte man für sich selbst.


Klasse Tattoo/Show Junioren: Goldmedaille! Grenzenloser Jubel! Damit hatte nun wirklich keiner gerechnet. Doch der Jubel war nur von kurzer Dauer, denn die Nationalhymne musste gespielt werden. Doch jetzt wurde es spannend. Klasse Tattoo/Show: Deutscher Meister in der Klasse Tattoo/Show Junioren: Jugend-Showband Castellum Music & Show e.V. Mainz Kastel! Im Freudentaumel fielen sich alle in die Arme. Der erste Titel war gewonnen!


Nach Beendigung der Siegerehrung ging es sofort in die Stadthalle, wo nun die Bühnenwer-tung dran war. Um 19.40 Uhr hieß es für die Drumline ab auf die Bühne. Unter tosendem Applaus ihrer Jugend-Showband-Kollegen, die sich im Publikum verteilt hatten, brachte die Drumline mit extra angefertigten T-Shirts ihren Auftritt erfolgreich hinter sich. Schnell umziehen und wieder auf die Bühne. Die Wertung im Bühnenspiel stand an, was man mit Bravour absolvierte.


Auch das war geschafft. Am späten Abend dann: die zweite Siegerehrung. Die Jugend-Show-band stand schon wieder auf der Bühne und spielte die Einmarschmusik für die anderen Vereine, die sich nach und nach in die etwas beengte Stadthalle quetschten. Dann ging es los. Klasse Brassband Junioren: Goldmedaille! Die jungen Musiker und Musikerinnen schrieen so laut, dass sich einige Mitglieder der anderen Vereine schon die Ohren zuhielten. Aber es hieß dennoch: Warten! Hatte auch die Drumline es geschafft? Freie Klasse-D Junioren: Goldme-daille! Jetzt war der Geräuschpegel in der Halle nicht mehr auszuhalten. Drei Goldmedaillen! Was wollte man mehr? Natürlich noch einen Titel als Deutscher Meister. Doch dieser Wunsch wurde nicht ganz erfüllt, denn man bekam in beiden Kategorien den Titel des Deutschen Meister zugesprochen. Dreifacher Deutscher Meister, das war unglaublich! Das musste man erst mal verarbeiten. Aber das konnte man recht gut, denn von nun an wurde nur noch gefeiert, zuerst in der Stadthalle und anschließend in der Jugendherberge. Ein anstrengender Samstag war erfolgreich hinter sich gebracht worden.


Am nächsten Tag konnte man sich in aller Ruhe die anderen Vereine angucken, die in den verschiedenen Klassen im Bühnenspiel Senioren antraten. Am späten Sonntagabend ging es mit dem Bus zurück nach Kastel.


Ein Tag später wurde im schön geschmückten Vereinsheim des 1. Kasteler Spielmannszugs der Dreifache Deutsche Meister 2006 gefeiert. Mit Wagen und geschmückten Autos ging es  quer durch Kostheim und Kastel. Sollte doch auch der Letzte mitkriegen was am vergangenen Wochenende geschehen war. Mit einem Hupkonzert und Trommelklängen machten die jun-gen Musiker, die sich auf die extra organisierten Wagen verteilt hatten, auf sich aufmerksam. Ununterbrochen wurde gejubelt und gesungen. Besser hätte es nicht kommen können.

 

Kurzer Trip nach Erfurt

Vom 30.06 bis 02.07.2006 wurde die Jugend-Showband zusammen mit der ,,dancegroup Reflection“ nach Erfurt eingeladen. Nach einer lauten Hinfahrt im Bus kam man um ca. 20.00 Uhr im Ramada Treff Hotel in Erfurt an. Schnell wurden die Zimmer verteilt und bezogen, um rasch mit dem Bus in die Avenida Thermen zu einer Beachparty zu kommen. Während am nächsten Morgen auf eigene Faust Erfurt erkundet wurde, traten beide Gruppen am Abend beim 50. Jubiläum der Schalmeien Big Band Ingersleben auf, was der eigentlich Grund für den Aufenthalt in Erfurt war. Sonntags begab man sich wieder auf den Heimweg. Doch bevor man endgültig wieder nach Hause konnte, musste man noch einen kleinen Umzug und ein Platzkonzert auf der Gibber Kerb hinter sich bringen. Alles in Allem war das Wochenende in Erfurt eine gelungene Abwechslung für die Jugendlichen und ihre Betreuer.

 

Die Show 2007 "Holiday Express"

Auch für die Fastnachtskampagne 2007 wollte man wieder eine glanzvolle Show präsentieren. Ideen gab es viele, doch umgesetzt wurden sie nicht. Und so entstand der Holiday Express 2007. Sicherlich war diese Show die aufwendigste überhaupt. Nicht nur die Vorbereitungen waren müßig, sondern auch das Bühnenbild, was jedes Mal immer wieder neu aufgebaut werden musste. Doch dafür kam die Show desto besser bei dem Publikum an, denn man nahm sie mit auf eine zweiundzwanzig minütige Reise quer durch die Welt, wozu man immer das passende Lied spielte.

 

Hessische Landesmeisterschaft des MSVH 2007

Am 25. und 26. Mai 2007 war der Verein Castellum Music & Show e.V. Mainz-Kastel nicht nur zum wiederholten Male Ausrichter der Hessischen Landesmeisterschaft und des Tanzsportpokals des MSVH, sondern präsentierte sich auch mit mehreren Starts gleich selbst an dem Event in Mainz-Kastel. So konnte die Jugend-Showband in allen vier angetretenen Kategorien (Bühnenspiel, Marschwertung, Tattoo/Show und Freie Klasse D-Gemischt Drumline) nicht nur eine Goldmedaille erringen, sondern auch alle vier begehrten Hessentitel ergattern. Dass man sich darüber freute, brauch man wohl keinen zu erzählen.

 

Ausflug in den Heidepark

Kurz vor der bevorstehenden und anstrengenden Fastnachtskampagne gönnte sich die Jugend-Showband drei Tage Urlaub. Mit Sack und Pack ging es im Herbst 2007 nach Soltau, wo man in einem Feriencamp des Heideparkes drei Tage und zwei Nächte campierte. Das krönende Highlight dieses Ausfluges war sicherlich der Besuch des Freizeitparks selbst, bei dem die Kinder und Jugendlichen sämtliche Attraktionen ausprobieren konnten und mit Motzgeschwindigkeit durch die Lüfte gewirbelt wurden.

 

Show "Best of ten Years" 2008

Während der Fastnachtskampagne 2008 stand ganz und gar das 10-jährige Bandbestehen der Jugend-Showband im Mittelpunkt, welches im Herbst 2008 gefeiert werden sollte. Und so stellte sich auch nicht die Frage eines Mottos für die aktuelle Bühnenshow – natürlich musste diese ein „Best of ten Years“ der Jugend-Showband ergeben. Und so wurde eine unterhaltsame Show entwickelt, die alle Bereiche der Jugend-Showband der vergangenen 10 Jahre wiedergab. Mit rhythmischen Bewegungen und Tanzeinlagen wurde das ganze aufgepeppt und schon war die Show fertig. Klingt einfach, ist es aber nie. Wie viel Anstrengungen und Übungsstunden darin stecken, kann man gar nicht beschreiben. Aber all das lohnt sich immer, denn für einen Musiker gibt es nichts schöneres, als der jubelnde Beifall des Publikums.

 

Deutsche Meisterschaft des DBV 2008

Nach der anstrengenden und kurzen Fastnachtskampagne konnten sich die Musiker der Jugend-Showband keineswegs ausruhen. An Pfingsten 2008 ging es übers Wochenende in den Norden – in das idyllische und wasserumringte Plön/Preetz – wo die Deutschen Meisterschaften des DBV der Spielmanns-, Fanfaren-, Hörner- und Musikzüge stattfanden. Und auch hier zeigte die Jugend-Showband, was sie konnte. Mit drei Goldmedaillen und zwei Deutschen Meistertiteln (Drumline und Tattoo/Show) konnte anschließend bei einer rauschenden Fete ordentlich gefeiert werden. Plön ist wirklich schön...

 

Die große 10-jährige-Jubiläumsfeier

Am 25. und 26. Oktober 2008 feierte die Jugend-Showband im Rahmen eines Bunten Abends und einer Musikshow ihr 10-jähriges Bandbestehen.

Jedes Mitglied der Jugend-Showband wurde beim Jubiläumsempfang – was ganz und gar unter dem Motto „Oscarverleihung“ stand - am 25. Oktober 2008 abends einzeln auf dem Roten Teppich begrüßt und durfte erstmals Autogramme verteilen. Neben einem köstlichen Buffet und einem unterhaltendem Programm verkündete Horst Schlämmer den Gewinner des Stabführer des Jahres – Harald Kauth. Charlene Lent kann sich von nun an Showstar des Jahres nennen, während Jeremy Rucker der Musiker des Jahres wurde.


Die Musikshow am 26. Oktober 2008 bot den Einwohnern von AKK ein abwechslungsreiches Programm - Musik- und Marchingbands aus ganz Deutschland. Nach einem Zuschauervoting stand der Tagesbeste fest: Moderner Spielmanns- und Fanfarenzug Retzbach. Aber auch alle anderen Gruppen boten eine gelungene Feld- und Bühnenshow.

 

Fastnacht 2009

In diesem Jahr sollte die Bühnenshow der Jugend-Showband ganz und gar nur für die Fastnacht gelten. In Zusammenarbeit mit der Dancegroup Camouflage und der Dancegroup Reflection des Vereines präsentierte man eine gelungene Fastnachtsshow, mit attraktiven und amüsanten Tanzeinlagen, sowie frechen Gags und spritzigen Bewegungen. Jung sein ist definitiv von Vorteil...

 

Hessenmeisterschaft 2009 in Groß-Zimmern

An Pfingsten 2009 wurde die Hessische Landesmeisterschaft des MSVH in Groß-Zimmern veranstaltet. Die Jugend-Showband startete nach vielen, anstrengenden Proben in drei Kategorien und manche Musiker von ihnen ließen es sich nicht drei Mal sagen, nach insgesamt nur zwei gemeinsamen Proben bei dem Projekt „Castellum Brass“ in der Kategorie „Orchester Bigband“ mitzumachen. Tja, da heißt es immer, Übung macht den Meister - falsch! Auf einer Meisterschaft wird nicht die Übung, sondern das Können belohnt. Und das auch noch gleich mit vier Goldmedaillen und vier Hessischen Meistertiteln. Was will man eigentlich mehr???

 

Schützenfest in Iserlohn

Da sage noch mal einer, die Jugend-Showband hätte schon alles in ihrem 10-jährigen Bestehen gesehen. Das Schützenfest in Iserlohn war einfach nur der Kracher. Ein Wochenende lang einen engen Zeitplan und mehrere Auftritte, aber wenn man so bewundert und bejubelt wird, lohnt sich der Aufwand immer aufs Neue. Also die Iserlohner sind schon ein fröhliches Häufchen. Die Presse und das Publikum des Schützenfestes war begeistert, dass die Jugend-Showband mit ihrem Thriller-Tanz während der Tattoo/Feldshow den kürzlich verstorbenem Michael Jackson die letzte Ehre erwies und die Hüte vor ihm zog. Man muss auch wirklich sagen: Was wäre die Jugend-Showband geworden, wenn sie nicht so ein Pop-Idol gehabt hätte?

 

Europameisterschaft in Rastede 2009

Rastede wir kommen! Mit dem Spruch machte sich die Jugend-Showband nur ein Wochenende nach Iserlohn – ja, der Zeitplan ist immer wirklich sehr eng ausgelegt – mit mehreren kleinen Bussen auf den Weg nach Rastede, um mit ihrer aktuellen Feldshow an der Europameisterschaft teilzunehmen. Die Vorrunde konnte man mit Bravour bewältigen und sich in die Herzen des Publikums spielen. Dass es am Ende in der Finalrunde tatsächlich für eine Silbermedaille gereicht hat, hat niemand geglaubt, aber jeder erhofft. Die Bemühungen und harten Proben haben sich gelohnt und die Feldshow wurde ihrem Erfolg gerecht.

 

Show 2010

Die Idee für eine neue Show war relativ schnell geboren. Durch den plötzlichen Tod des King of Pop Michael Jackson bot sich der Jugend-Showband ein weites Spektrum. Da man schon des öfteren eine „Thriller“ Performance abgeliefert hatte, kam man auf die glorreiche Idee, eine ganze Thriller-Show darzustellen. Mit aufwendigen Kostümen, Lichteffekten und Showeinlagen bastelte man auf einem Übungswochenende eine schaurig schöne Show zusammen, die noch in Jahren für Gesprächsstoff sorgen wird. Das Publikum war zu jeder Zeit begeistert und genoss die musikalisch umgesetzten Meisterwerke des King of Pop


Umbruch 2010

Nach einem Vereinsumbruch mussten schnell neue Ansprechpartner, Autoritätspersonen und Ideen gefunden werden. Nachdem der Stabführer Harald Kauth und der musikalische Leiter Florian Neumann ihre bis dato hervorragende Arbeit niedergelegt hatten, war man vor dem Problem, wie man die Jugend-Showband auch weiterhin so fortführen könne, wie bisher. Aber innerhalb von zwei Tagen waren neue Autoritätspersonen geboren. Unter dem Kommando der neuen musikalischen Leiterin Isabelle Neu und dem Stabführer Tobias Becker wurden die Proben in einem frischen Wind fortgesetzt und schon eine Woche später der erste Auftritt erfolgreich beschritten. Um den aktuellen Stand zu messen, nahm man im September 2010 erstmals in der Seniorenklasse am Großen Preis von Wiesbaden teil. Für diese Umstände war man mit dem Ergebnis äußerst zufrieden. Dennoch entschied sich die Zusammenkunft der JSB vorläufig dazu, sich vorerst nicht mehr dem Druck eines Wettbewerbes auszusetzen und einfach den Spaß am Musizieren zu genießen.

Auf diesem Wege bedanken wir uns bei allen Helfern und Gönnern, die der JSB in dieser schweren Zeit unter die Arme gegriffen haben.

 

"Viva Las Vegas oder so ähnlich"

Nachdem die kommenden Auftritte feststanden, musste man sich Gedanken um eine neue Show machen. Da man mehrere Vorschläge hatte, wurde eine Abstimmung durchgeführt. Letztendlich wurde aber das Ergebnis immer wieder umgeschmissen, sodass man irgendwann bei "Viva Las Vegas" oder eben so ähnlich ankam. Mit neuen Showbewegungen, spritzigen Gags und einer gewaltigen Kulisse bezauberte man das Publikum und zeigte alles, was Vegas zu bieten hatte - Shows, Glückspiel, Liebe und eine gute Hochzeit...

 

Weiteres folgt in Kürze...

 

 

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